Baudenkmal Burg Trips

Einbau einer spätbarocken Wandvertäfelung im alten Prachtsaal

Die Besitzer der Burg strebten für den verfallen ehemaligen Prachtsaal eine besondere Art der Nutzbarmachung an: Sie kauften die spätbarocken Eichenholz-Wandvertäfelungs-Elemente eines französischen Klosters. Die französischen Einzelteile lagen nun ungeordnet und sanierungsbedürftig in Geilenkirchen und warteten auf einen Spezialisten!

Eine einzigartige Aufgabe: Der Einbau dieses Spätbarocken Zimmers aus dem französischen Kloster - mit dem Ziel den ehemaligen Prachtsaal der Burg Trips in neuem Glanz erstrahlen zu lassen! Eine zusätzliche Besonderheit beim Einbau: historische zu erhaltende Funde im Burg-Bestand. Die Wandvertäfelung musste so im Raum eingebracht werden, dass die wissenschaftliche Arbeit an den Befunden weiterhin gewährleistet ist. Dies wurde durch ein raffiniertes „Raum in Raum“ Konzept erreicht.

63 m² historische Wandvertäfelung bestehend aus unterschiedlichen Teilen wie Ölgemälden, Türen, Kamine, Wandpanelle, Spiegel, Suppraorten und Deckleisten wurden in aufwendiger professionellen Detailarbeit sortiert, saniert, neu angeordnet, durch aufwendig gefertigte Rekonstruktionen ergänzt und schließlich als „Raum-in-Raum-Konzept“ montiert. Anspruchsvollste Handwerkskunst hat aus uralter Bausubstanz und wertvollen historischen Bauteilen einen glanzvollen Burg-Saal geschaffen, in dem Geschichte spürbar ist

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